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Alexanderskirche

Alexanderskirche

Zweibrücken, 66482, Germany

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Description Die Alexanderskirche in Zweibrücken ist eine spätgotische Hallenkirche.GeschichteSie wurde 1489 von Fürst Alexander von Pfalz-Zweibrücken bei seiner Rückkehr von einer Pilgerfahrt ins Heilige Land gestiftet und 1493 begonnen. Als Baumeister ist Philipp Steinmetz genannt. Die Schauseite der Kirche mit dem Chor liegt im Nordosten zum Marktplatz hin. Die Kirche dient der protestantischen Gemeinde.Der Bau der ältesten Kirche Zweibrückens hängt eng mit den Bauschulen am Mittelrhein zusammen. Angeregt vom Beispiel des Frankfurter Doms scheint die Vorhalle des Nordportals; der dreiseitige Chorschluss findet sich ähnlich an der Frankfurter Leonhardskirche. Maßwerksformen, soweit sie erhalten sind, erinnern an die Memorienpforte des Mainzer Domes. Sie beherbergt wertvolle Gemälde von Zweibrücker Malern und Grabdenkmäler. Bestattet sind hier neben fürstlichen Beamten viele Angehörige des Hauses Wittelsbach, unter anderem Pfalzgraf Ruprecht von Veldenz († 28. Juli 1544) und Pfalzgraf Gustav Samuel Leopold von Pfalz-Kleeburg († 17. September 1731).In den Jahren 1676/1677 wurde die Kirche durch die Franzosen weitgehend zerstört, aber 1689 wieder hergestellt. Im Rahmen der Reunionspolitik des Sonnenkönigs stand Zweibrücken von 1680 bis 1697 unter französischer Herrschaft. In dieser Zeit war die Alexanderskirche simultan, von Katholiken und Protestanten genutzt. Der damalige königliche Visitator und katholische Pfarrer von Zweibrücken, Carl Desiderius de Royer, unter dessen Aufsicht der Wiederaufbau geschah, ließ zur Erinnerung daran einen von ihm gedichteten Vers in die Außenmauer einhauen. Er lautete: „Tausend sechs hundert und siebenzig sieben, von dieser Kirch ist wenig blieben, indem durch Krieg sie ganz verstört, die Stadt auch wurd durchs Feuer verzehrt. Tausend, sechshundert, achtzig neun wurd sie wieder erbauet fein.“

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