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Thursday
26
APR

The Active Part of Art

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Wie kann zeitgenössische Kunst die Kultur in Demokratien stärken und wie können Öffentlichkeiten hergestellt werden?


Aktuell ist festzustellen, dass sich in verschiedenen europäischen Ländern autoritäre nationale Entwicklungen vollziehen, die auch die Freiheit der Kunst berühren, z.B. in Ungarn, Serbien, Polen aber auch außerhalb Europas –wie in der Türkei. Daneben werden in Deutschland gesellschaftspolitische Entwicklungen sichtbar, die künstlerisches Handeln oder künstlerische Positionierung erfordern. Nachdem gerade noch diskutiert wurde, ob angesichts der globalen kriegerischen Auseinandersetzungen eine Kunstproduktion überhaupt noch möglich ist, zeigt sich, dass politisch konnotierte Kunst mehr Raum bei den Großausstellungen 2017 einnahm, wie z.B. der Documenta 14 oder der Biennale in Venedig. Ein probates, vor allem aber notwendiges Mittel, ist es dafür Öffentlichkeiten herzustellen: sei es auf der kuratorischen oder künstlerischen Ebene, um auf gesellschaftliche und gesellschaftspolitische Gegebenheiten unterschiedlicher Art aufmerksam zu machen und Transparenzen herzustellen. Die Existenz dieser Öffentlichkeiten bürgt für den Erhalt demokratischer Strukturen, zu denen Meinungsfreiheit ebenso wie die Freiheit der Kunst zählen.

Weitere Informationen: www.bpb.de/veranstaltungen/format/kongress-tagung/266449/the-active-part-of-art