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Friday
27
APR

Roter Tresen - Reisebericht Südkurdistan

20:00
23:30
Falken Kassel
Event organized by Falken Kassel

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Reisebericht Südkurdistan - Eindrücke aus dem Flüchtlingslager Maxmur

Das Flüchtlingslager "Maxmur" liegt im südlichen, irakischen Teil Kurdistans an den Hängen einer kargen Hügelkette. Obwohl zum Zeitpunkt der Reise die Front zum Islamischen Staat nur wenige Kilometer entfernt lag, war Maxmur eine friedliche Enklave in einem vom Krieg gezeichneten Land. Trotz widriger Bedingungen verwaltet sich das Lager selbst.
Während unseres Aufenthalts im Frühjahr 2017 konnte sich unsere Reisegruppe ein Bild vom politischen System, der praktischen Frauenbefreiung und dem alltäglichen Leben der Menschen dort machen.
Seitdem ist mittlerweile ein Jahr vergangen und die Situation hat sich stetig verschlechtert. Seit einigen Monaten finden verstärkt militärische Operationen der Türkei auch im Irak statt und es sieht so aus, als würde der Krieg, vor dem viele Kurd*innen in den 90er Jahren in den Irak geflohen sind, sie schließlich einholen.

Der Vortrag ist eine Mischung aus Reisebericht mit Fotos, Anekdoten und aktueller politischer Lagebestimmung. Anschließend gibt es genug Zeit, Fragen zu stellen und zu diskutieren.


Wir wollen uns, beginnend mit dem neuen Semester, wieder regelmäßig zum Roten Tresen einfinden. Jeden letzten Freitag im Monat öffnen wir unsere Tore um durch einen kleinen Input ins Gespräch zu kommen und einen (feucht-)fröhlichen Abend im Club Commune zu verbringen. Getränke gibt es gegen einen kleinen Obolus.

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Wer wir sind:
Die Sozialistische Jugend Die Falken Hessen sind ein selbstorganisierter, linker Kinder- und Jugendverband mit Wurzeln in der Arbeiterjugendbewegung und gemeinnütziger und
anerkannter freier Träger der Jugendhilfe. Wir organisieren Arbeitskreise, Vorträge, Workshops, Gedenkstättenfahrten, Zeltlager, Freizeiten und vieles mehr. Wir sind parteiunabhängig, aber parteiisch gegen Herrschaft und Ausbeutung und für eine andere, bessere Welt. Zusammen versuchen wir Gesellschaft zu verstehen und zu verändern. Weil sowohl das Verstehen als auch das Ändern allein nicht gut funktionieren können, denken wir, dass es notwendig ist, sich zusammen zu tun. Dabei wollen wir schon im Bestehenden Zusammenhänge schaffen, in denen wir anders miteinander umgehen: Wir wollen uns helfen, anstatt wegzusehen. Wir wollen solidarisch handeln, anstatt in Konkurrenz zueinander zu stehen.