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Friday
20
APR

The Death of Stalin

20:30
23:00
filmforum Duisburg
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The Death of Stalin
F, B, GB 2017, Laufzeit: 107 Min., FSK 12
Regie: Armando Iannucci; Darsteller: Steve Buscemi, Simon Russell Beale, Jeffrey Tambor, Michael Palin, Rupert Friend...

Stalin ist schon ein bisschen tot. Eben hat er noch gelacht – weil eine Frau Unerfreuliches über ihn geschrieben hatte – jetzt liegt er auf dem Fußboden in einer Pfütze der Unwürdigkeit, wie es Nikita Chruschtschow (Steve Buscemi) sagt. Jedenfalls fühlt er sich nicht wohl, wie es Geheimdienstchef Lawrenti Beria (Simon Russell Beale) beschreibt. Kunststück, der Diktator hat einen Schlaganfall. So ganz tot ist er (noch) nicht, aber das Rennen um seine Nachfolge kann schon mal beginnen. Die Herren Kommunisten graben im März 1953 die Startlöcher aus: Stalins Stellvertreter Georgi Malenkow (Jeffrey Tambor) und Außenminister Wjatscheslaw Molotow (Michael Palin) buddeln tüchtig mit, positionieren sich bei der Beerdigung oder lassen auf die Massen schießen. Molotow kommt die Geschichte übrigens sehr gelegen. Seinen Namen hatte Stalin gerade auf seine berüchtigte Feindesliste gesetzt.

Regisseur Armando Iannucci, der sich fürs Fernsehen schon über die britische und amerikanische Machtklasse belustigte, taucht mit der Satire THE DEATH OF STALIN nun die Russen in die ätzende Tinte schwarzen Humors. Das ist lustig und manchmal bitterböse. In jedem Fall war man in Russland not amused und hat dem Film die Lizenz entzogen. Dabei hatte Iannucci nur behauptet, dass seine Bosheit vage auf wahren Ereignissen beruht. Ganz sicher beruht der Machtkampf auf den „Graphic Novels“ von Fabien Nury und Thierry Robin.