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Monday
02
APR

Jugendblock Ostermarsch Kassel

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Linksjugend ['solid] Kassel
Event organized by Linksjugend ['solid] Kassel

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Bereits im Jahr 2017 wurden knapp 37 Milliarden Euro zur Aufrüstung der Bundeswehr im Haushaltsplan eingeplant, 2 Milliarden mehr als im Jahr davor. Als zukünftiges Ziel nimmt sich die BRD das Ziel der Nato: die Länder möchten bis Ende 2024 ihre Verteidigungsaufgaben auf 2% ihres Bruttoinlandprodukts (BIP) erhöhen. In Deutschland würde das bis 2024 mit einem Wirtschaftswachstum von 2,2 % eine Summe von mehr als 75 Milliarden Euro bedeuten. Gleichzeitig werden jedes Jahr hohe Beträge in die Anwerbung neuer RekrutInnen investiert, z.B. in Veranstaltungen an Schulen.

Nicht nur, dass das 2 % Ziel der Aufrüstung für Deutschland realistisch gesehen nur möglich ist, wenn essentielle Ausgaben in anderen Bereichen gekürzt werden, sondern auch, dass das Geld für die Aufrüstung an vielen anderen Orten besser aufgehoben wäre.

Deutschland benutzt die Bundeswehr um seine wirtschaftlichen Interessen durchzusetzen, wovon einzig und allein die deutschen Aufrüstungsfirmen profitieren. Die Bundeswehr wird derzeit in insgesamt 16 Ländern auf der Welt eingesetzt und in Folge einer Aufrüstung würden weitere Länder dazu kommen. Deutschland ist außerdem einer der größten Rüstungsexporteuren weltweit und ist somit mitverantwortlich für Krieg und Leid auf der Welt. Nicht nur EU-Staaten, sondern auch Diktaturen wie Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, die Türkei sowie Ägypten profitieren von unserer Aufrüstungsindustrie.

34 Milliarden Euro fehlen derzeit in deutschen Schulen. Geld, welches für deren Modernisierung, Sanierung und Digitalisierung sorgen könnte. Die Ausbleibenden Investitionen für die Bildung könnten die Zukunft vieler Schüler bestimmen und deren Schulerfolg hemmen. Den Städten, Kommunen und Gemeinden fehlt es an Geld um nötige Investitionen zu bewerkstelligen und Schüler sitzen weiterhin in maroden Schulen, manche von ihnen haben ihre Schule bis zum Abitur kein einziges Mal intakt gesehen. Bei allein der Hälfte des Betrages, welches 2017 für die Bundeswehr eingeplant wurde, könnte man 13.272 neue, voll ausgestattete Sporthallen bauen. Weniger Materialen, die von den Schülern selbst getragen werden müssen oder mehr Lehrer, damit die Klassen sich verkleinern und der Lernerfolg höher ist, könnte man zur Verfügung stellen. Genauso gut könnte man von 17, 5 Milliarden Euro ungefähr 15.000 neue Mensen bauen, um sicherzustellen, dass Schüler trotz eines langen Schultages gut versorgt sind und ihre Gesundheit nicht unter ihrer Bildung leiden muss.

Wir fordern:

- Kein Geld für Krieg !
- Geld für Soziales und Bildung !
- Stopp aller Rüstungsexporte !

Venue

Halitplatz