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Wednesday
20
JUN

Roland Rauschmeier: Consumption As A Cause of Coming Into Being

21:00
22:30
Impulse Theater Festival
Event organized by Impulse Theater Festival

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Ein witziges und grenzwertiges Schauspiel mit Sadomaso-Elementen, zärtlicher Zweisamkeit und einer Meditation über das eigene Geschlechtsorgan. Zwei Männer auf der Suche nach einer neuen Männlichkeit.

Der bildende Künstler Roland Rauschmeier und der Tänzer Alex Bailey distanzieren sich vom Zwang, stark und autonom zu sein, untersuchen Begehren außerhalb der gesellschaftlichen Norm und hinterfragen die allgemein vorherrschenden Konzepte von Geschlecht und Sexualität. Wie können Männer heute in eine erfüllte Beziehung zu sich selbst und ihrer Umwelt treten? Der Kannibale von Rotenburg hat es mit dem Verzehr eines anderen Mannes versucht. Seine Geschichte steht im Zentrum dieser Arbeit. Hätte er in einer anderen Welt einen anderen Weg gefunden, um sein Begehren zu erfüllen?

In Sadomaso-Spielen und einer neuartigen Meditationspraxis suchen die beiden Performer nach Alternativen: Während SM als liebevolles Ventil für Dominanz- und Machtfantasien erscheint, verspricht HOMing™ die Befreiung von all den kulturellen Erwartungen, die an das männliche Geschlechtsorgan und seine Besitzer gerichtet werden. Rauschmeier und Bailey berichten von einem völlig neuen Zugang zum eigenen Selbst – Augenzwinkern inklusive.

„Consumption As A Cause of Coming Into Being“ ist ein kompromissloser Blick auf männliche Verletzbarkeit, auf gescheiterte Kommunikation und auf die Erfahrung, einfach nur ein Schwanz zu sein.

Sprache: Englisch mit deutschen Übertiteln

Extra am 20.06. im Anschluss an die Vorstellung:
Publikumsgespräch mit den Künstlern und Rüdiger Jähne, Referent für Jungen- und Männerarbeit beim SKM Bundesverband. Moderation: Dietmar Kobboldt, studiobühneköln.
Danach: HOMING-PARTY

Performance: Alex Bailey, Roland Rauschmeier
Setdesign, Kostüme, Requisiten: Alex Bailey, Roland Rauschmeier
Sounddesign: Pasi Antero Mäkelä
Dramaturgische Beratung: Camille Chanel, Richard John Jones
Management: Alexander Matthias Kosnopfl
Technik: Andreas Lendais

Dank an: Elizabeth Ward, Krõõt Juurak, Anne Juren, Karin Seidel, Gerhard und Regina Schiefer, Phillip Schweiger, Christian Stoppacher, Lise Lendais, Susanne Bytyqi-Lawson, Dr. Matthias Berkemeyer, Viktor Schlosser, Tellervo Kalleinen, Oliver Kalleinen-Kochta, Christoph Bruckner, Fouad Asfour, Manfred Unger
Eine Koproduktion von Wiener Tanz- und Kunstbewegung und brut Wien. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien.

Foto: Emilia Milewska