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Tuesday
10
APR

Filme wiederentdeckt: Die Lügnerin

18:30
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Filme wiederentdeckt: DIE LÜGNERIN

Filme wiederentdeckt -Veranstaltungsreihe des Fördervereins "Industrie- und Filmmuseum Wolfen" e.V. mit Unterstützung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld und der Stadtwerke Wolfen.

DIE LÜGNERIN

am Dienstag, den 10. April 2018 - 18:30 Uhr

Industrie- und Filmmuseum Wolfen

Chemiepark, Areal A, Bunsenstr. 4, 06766 Wolfen, Tel.: 03494/636446

Leitung: Paul Werner Wagner, Kulturhistoriker, Berlin

Titta, Mitte dreißig und Dolmetscherin, scheint mit Mann und Kindern ein ganz normales Familienleben zu führen. Doch der Alltagsstress belastet ihre Seele. Eines Tages begegnet sie einem fremden Mann und erzählt diesem, dass sie nach Neuseeland gehen will. Sie ändert ihr Leben radikal, macht eine Fotografenausbildung, besetzt eine Wohnung, provoziert ihren Mann mit erfundenen Geschichten von Seitensprüngen. Sie lernt Ludwig kennen und hofft, mit ihm den Traum von Neuseeland verwirklichen zu können. Doch auch er enttäuscht sie. Titta gerät in eine Krise, gibt jedoch nicht auf. Schwanger und mit Alltagssorgen belastet, verfolgt sie weiter ihren Traum.

Der Film mit den großartigen Hauptdarstellern Katharina Thalbach und Vadim Glowna hatte auf dem Montreal World Film Festival in Kanada am 2. September 1992 seine Uraufführung. Die deutsche Premiere fand am 18. Februar 1993 zu den 43. Internationalen Filmfestspielen in Berlin statt.

Der Filmklub-Kurier schrieb "... dass die Titta im Film nicht sagen kann, was sie wirklich will und bedrückt. Hier ist der Zuschauer gefragt, seine eigenen Erfahrungen einzubringen."

PROGRAMM

18:30

Begrüßung: Horst Kühn, Vorsitzender Industrie- und Filmmuseum Wolfen e.V.

Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner



Filmvorführung Die Lügnerin



anschließend Filmgespräch mit dem Regisseur SIEGFRIED KÜHN



Siegfried Kühn, am 14. März 1935 in Breslau geboren, verbrachte die Kriegsjahre bei der Großmutter in Ölschen (Schlesien). Mit den Eltern nach West-Berlin geflohen, siedelt er 1950 in die DDR über. Arbeit im Bergbau, 1952-55 Ausbildung zum Bergbau-Ingenieur, als der er bis 1958 tätig ist. Danach Regie-Studium an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg, 1959-64 in Moskau an der Filmhochschule VGIK Regie bei Sergej A. Gerasimow ("Der stille Don"). Sein erster DEFA-Film war "Im Spannungsfeld" (1970). Weitere bekannte Filme des großartigen DEFA-Regisseurs: "Zeit der Störche" (1971), "Die Wahlverwandtschaften" (1974), "Unterwegs nach Atlantis" (1977), "Don Juan, Karl-Liebknecht-Str. 78" (1980), "Romeo und Julia auf dem Dorfe" (1984), "Der Traum vom Elch" (1986), "Kindheit" (1987), "Die Schauspielerin" (1988), "Heute sterben immer nur die anderen" (1991), "Die Lügnerin" (1992).

Im Verlag Neues Leben ist im Frühjahr 2018 sein autobiografisch gefärbtes Buch "Die Erdorgel oder Wunderbare abgründige Welt" erschienen.


Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Gespräche im kleinen Kreis beim Imbiss fortzusetzen.

Wenn Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen wollen, bitten wir Sie, sich verbindlich anzumelden. (per Email unter: info@ifm-wolfen.de oder telefonisch 03494-636446).

Bitte benachrichtigen Sie uns, wenn Ihnen trotz Ihrer Anmeldung eine Teilnahme unmöglich wird, da sonst Ausfallgebühren entstehen. Wir verschicken keine Anmeldebestätigungen!
Die Teilnahmegebühr für diese Veranstaltung beträgt 7,00 € und wird vor Beginn der Veranstaltung entgegengenommen.