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Saturday
07
APR

Dario Argento: Opera

22:30
00:30
Drop-Out Cinema
Event organized by Drop-Out Cinema

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"Kino ist Programm" e.V. präsentiert im Iwalewa Haus Bayreuth:

Dario Argentos OPERA
Italien 1987 / Laufzeit: 107 Minuten (uncut)

Regie: Dario Argento / Darsteller: Cristina Marsillach, Ian Charleson, Urbano Barberini ua.

Inhalt:

Die junge Opernsängerin Betty bekommt die weibliche Hauptrolle in einer Aufführung der Verdi Oper „Macbeth“, nachdem die ursprüngliche Hauptdarstellerin von einem Auto erfasst wurde und aufgrund ihrer Verletzung ausfällt.
Die Oper wird von Marco, einem ehemaligen Horrorfilmregisseur inszeniert. Im Gegensatz zu seinen Filmen, werden die Oper und ihr Umfeld dabei Teil eines gänzlich realen Horrors.
Ein unbekannter, Verehrer Bettys entpuppt sich als mörderischer Psychopath, der seine grausigen Morde so arrangiert, das die Sängerin dabei zusehen muss...


Zum Film:

Nicht zuletzt durch die charismatische Hauptdarstellerin Cristina Marsillach gehört „Opera“ zu den, auch darstellerisch eindrucksvollen Werken Argentos.
Aber auch die visuelle Kraft weiß zu gefallen und macht den Film, dbzgl. zu einem der besten des italienischen Regisseurs. Wenn die Kamera bspw. ein Projektil einfängt, das durch einen Türspion abgefeuert wird, bevor auf das ahnungslose Opfer und dessen gewaltsamen Tod umgeschnitten wird, zeigt sich einmal mehr die ästhetische Spielfreude Argentos, die viele seiner Filme zu etwas ganz Besonderem macht. Das altehrwürdige Opernhaus ist dabei wie geschaffen für seinen Hang zu ebenso imposanten, wie detailverliebten Szenenbildern.

Tatsächlich weist „Opera“ auch autobiographische Elemente auf. Argento erhielt das Angebot die Verdi Oper „Rigoletto“ zu inszenieren. Nachdem er erste Entwürfe vorlegte, die veranschaulichten das er die Aufführung als eine Art düstere Vampirgeschichte plante, übertrugen die Verantwortlichen, die Inszenierung einem anderen Regisseur. Diese Erfahrung baute Argento mit der Person des Marco in seinen Film ein, der ebenfalls mit seiner ungewöhnlichen Inszenierung einer Verdi Oper aneckt.

Bemerkenswert ist auch der Soundtrack. Elektronische Klänge von Claudio Simonetti und Brian Eno treffen auf harten Metal und Maria Callas. Von manchen Kritikern als unpassend bemängelt, ist für andere gerade der Einsatz unterschiedlicher und gegensätzlicher Filmmusik etwas, das die alptraumhafte Atmosphäre von „Opera“ perfekt ergänzt.

Seinerzeit von Columbia, aufgrund der Schwierigkeiten bei der FSK Prüfung und zahlreicher Schnitte, in Deutschland nicht, wie ursprünglich geplant ins Kino gebracht, sondern lediglich auf VHS veröffentlicht, wurde der Film und selbst die gekürzte Videofassung schließlich indiziert. Erst im Januar 2015 wurde die Indizierung aufgehoben.


Pressestimmen:

„Argento beseelt das Groteske und lässt die Wunder in seinem gewaltsamen Opernmärchen frei...“
(Multiple Filmstörung)

„Natürlich stellt OPERA auf audio-visueller Ebene eine absolute Wucht dar, wozu neben dem großartigen Soundtrack, dem bekannten und beliebten Spiel mit grellen Farben, wirklich atemberaubenden Kameraeinstellungen, sowie blutrünstigen und sadistischen Morden, das wundervolle Setting der Oper beitragen..“
(AngstRated)

„Sadistisch, aber typischerweise prächtig […] Eine Rückkehr zur Form mit Bravour.“
(The Amazing World of Cult Movies)

„Es passt einfach jede Einstellung.“
(filmtipps.at)

Venue

Iwalewa Haus