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Wednesday
25
APR

Offenes Treffen: die AfD und das Verhältnis zum Antisemitismus

19:00
21:30
Jusos Leipzig
Event organized by Jusos Leipzig

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Interessiert an den Jusos, neu dabei oder schon lange Mitglied? Komm zu unseren Offenen Treffen!

Der Einzug der AfD in den Bundestag stellt eine Zäsur im bundesdeutschen Parteiensystem dar und sorgte im letzten Herbst auch weltweit für Aufsehen. Die rechte Alternative hat sich in der kurzen Parteigeschichte von einer europaskeptischen Einpunkt-Partei nationalliberaler Ausprägung zu einer Partei entwickelt, die von Beobachter*innen als Sammelbecken der Neuen Rechten bezeichnet wird. Innerhalb der Neuen Rechten kam es in den letzten Jahren zu einem Paradigmenwechsel, in dessen Folge eine rassistische Agenda anstellte des "Gerüchts über die Juden" (Adorno) getreten ist. Auch wenn die AfD ihren politischen Schwerpunkt auf den Islam gelegt hat ,verunsichern die Ressentiments gegenüber Minderheiten auch die jüdische Community in der Bundesrepublik.

Vor allem der nationalkonservative Flügel der Partei macht immer wieder mit Solidaritätsbekundungen mit Israel oder der jüdischen Gemeinde von sich reden. Dennoch gab es in verschiedenen Landesverbänden immer wieder einschlägige antisemitische Skandale. Kann man also vor dem Hintergrund des Widerspruchs zwischen Anti-Antisemitismus und Antisemitismus diese israelsolidarischen Bekundungen überhaupt ernst nehmen? Welche Fälle von Judenfeindschaft gab es in der Partei? Und: Was hat die Geschichtspolitik und die Forderung nach einem "Schlussstrich" mit dem Verhältnis zum Antisemitismus zu tun?

Der Vortrag dauert circa 60 Minuten. Abschließend gibt es noch die Möglichkeit zur Diskussion.


Offenes Treffen: die AfD und das Verhältnis zum Antisemitismus
Mittwoch, 25. April 2018
ab 19:00 Uhr
Rosa-Luxemburg-Straße 19/21, 3. Etage rechts

Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wir freuen uns auf euch!

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Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen bzw. rechtsrdikalen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen bzw. rechtsradikalen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.