We use cookies to personalise content and ads, to provide social media features and to analyse our traffic. Read more…
Friday
20
APR

Vortrag: Vermittlung des Nationalsozialismus in Schulen

18:30
20:00

Get Directions

Category
#var:page_name# cover

Das Referat für Menschenrechte und Gesellschaftspolitik der ÖH Bundesvertretung veranstaltet gemeinsam mit der ÖH Uni Graz im Rahmen des erinnerungspolitischen Jahr 2018 eine Reihe zum “Anschluss” Österreichs. 1938 ließ sich Österreich voller Begeisterung von ”Ex-Landsmann” Adolf Hitler “Heim ins Deutsche Reich holen” - und hält bis heute den Opfermythos aufrecht.
Am Abend des 11. März 1938 verabschiedet sich Bundeskanzler Kurt Schuschnigg in einer Radioansprache an die Bevölkerung mit den Worten “Gott schütze Österreich”, am 12. März überschreiten deutsche Truppen ohne auf Widerstand zu stoßen die österreichische Grenze. Hitler verkündet “den Anschluss” und am 15. März bejubeln 250.000 Menschen am Heldenplatz Hitler. Die “Arisierung”, Plünderung und Enteignen jüdischer Geschäfte nahm in Wien ein solches Ausmaß an, dass Berlin die NS-Behörden anwies den Wiener Mob zu bremsen.
Bis heute hält sich die unglaubliche Verharmlosung der Beteiligung Österreichs an der Shoa “Österreich sei das erste Opfer Hitler-Deutschlands gewesen.”
Wir stehen in der historischen Verantwortung uns mit der Geschichte auseinanderzusetzen und niemals zu vergessen oder geschichtsrevisionistische Ausreden durchgehen zu lassen - mit einer Vortragsreihe rund um die Ereignisse im März 1938 möchten wir Studierenden die Möglichkeit geben sich hier zu informieren und weiterzubilden.

18.30 - 20:00

Ort: Universität Graz, HS 15.06 im RESOWI Zentrum

zu Elke Rajal: Elke Rajal ist derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Making Democracy. Aushandlungen von Freiheit, Gleichheit und Solidarität unter Jugendlichen“ am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien. Sie hat unterschiedliche Forschungsprojekte zum Nationalsozialismus, zu Migrationsgeschichte, zu historischen Wohn- und Fürsorgepolitiken und zu diversen Bildungsthemen durchgeführt. Elke Rajal promoviert zu Darstellungen des Antisemitismus in österreichischen Geschichtsschulbüchern seit 1945.