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Wednesday
11
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Das hallstattzeitliche Wagengrab von Adelschlag-Weisenkirchen

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Philip Schneider, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Am 25. Mai im Jahre 1791 – kurz vor den Napoleonischen Kriegen – machte sich der Universalgelehrte Ignaz Balthasar Pickel auf, den größten Grabhügel im Staatswald Pelzerfelder bei Adelschlag auszugraben. Zentral im Grabhügel stieß er auf zwei vermoderte Skelette umgeben von Holzresten, die mit mehreren Hunderten bronzenen Beschlägen versehen waren. Das Wagengrab von Adelschlag-Weißenkirchen ist als reguläre Bestattung im Kontext der älteren hallstattzeitlichen Wagengräber einzuordnen, bei der reiches Pferdegeschirr, Trink- und Essgeschirr sowie ein prunkvoller Wagen beigegeben wurde. Der Aufwand der Bestattung und der materielle Wert der Grabbeigaben lässt hier keine Zweifel aufkommen, dass die zwei Toten zu einer gesellschaftlichen Elite gehörten.
Eintritt: 5.- , NHG-Mitglieder frei