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Sunday
15
APR

Klavierkonzert

18:00
19:00

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Andy Mokrus
„Klavierzeitreisen“ Presseinfo
Was geschieht wenn sich Rachmaninoff und Gershwin in winterlicher Kulisse zu einer Unterhaltung treffen?
Darf der Rosarote Panther durch ein Klavierstück schleichen?
Ist Country ein irisches Exportgut?
Die Antwort auf diese und andere musikalische Fragen gibt Ihnen der hannoversche Komponist in seinem aktuellen Programm „Klavierzeitreisen“, das er am Sonntag, den 15.04.2018, um 18 Uhr in der Pauluskirche Hamm präsentieren wird.
Seine Werke vertonen Reiseerinnerungen und andere Bilder mit liebevollem Blick fürs Detail. Manche Komposition weckt Erinnerungen an Filmmusik oder Broadway-Shows, andere entführen den Zuhörer in die Welt der schillernden Klangfarben von Maurice Ravel.
Klavierzeitreisen ist ein unterhaltsames Piano Solo Programm für Liebhaber von Klaviermusik, gleich ob sie den unbändigen Groove Oscar Petersons oder die strenge Formensprache J.S. Bachs vorziehen.

Andy Mokrus lebt und arbeitet als freischaffender Pianist in Hannover. Seit mehr als 25Jahren komponiert er Werke für wechselnde Besetzungen, die unterschiedliche Musikstile miteinander verbinden. In seinen Konzerten stellt der Komponist die Stücke nicht nur am Klavier, sonder auch durch ein Gespräch mit dem Publikum vor.
Andy Mokrus ist mehrfacher Träger des niedersächsischen Jazzpreises.

Andy Mokrus

Die Schönheit des Augenblicks

Wenn sich einer ans Klavier setzt und mit einer scheinbar mühelosen Leichtigkeit atemlose Spannung erzeugt oder das Gefühl tiefer Ergriffenheit, nachdenkliche Besinnlichkeit oder überschäumende Fröhlichkeit – dann muss das, was da geschieht, tief empfunden sein.
Von solch tiefen Empfindungen zeugen Andy Mokrus’ Kompositionen; dabei entziehen sie sich den Klischees, den Schubladen.
Häufig sind sie schöpferische Auseinandersetzungen mit dem Werk anderer Musiker oder bauen uns Brücken zu anderen Musiktraditionen.
Doch immer verschmelzen diese Anregungen und Verarbeitungen mit den eigenen Empfindungen und musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten zu einem unverwechselbaren Ganzen.
Damit geht Andy Mokrus als Künstler direkt vor unseren Augen und Ohren ein viel größeres Wagnis ein, als wenn er das hinlänglich bekannte Programm nur reproduzieren würde – und den Blues spielen kann er auch; wenn es sein muss, auch als Fuge.
So gelingt ihm Musik, die jenseits von Schubladen und Etiketten zeitlos schön ist, die große Ruhe, aber auch große Spannung ausdrücken kann, die unterhält und tief ergreift.
Joachim Hodeige, Berlin

ANDY MOKRUS - KÜNSTLERISCHE DATEN
Kaum reichte sein Kopf über die Klaviertastatur, begann Andy Mokrus bereits alles nachzuspielen, was er hörte. Dabei war es ihm gleich ob es sich um Radioschlager oder Klavierkonzerte handelte - nur ohne Noten musste es sein.
Nachdem er die in den 70-er Jahren übliche klassische Klavierausbildung genießen durfte, verbrachte in den 80–er Jahren - sozusagen als Ausgleich - ungezählte Nächte in Übungskellern als Jazz- und Rockpianist.
Später gewährten ihm Studienreisen Einblicke in die faszinierenden musikalischen Kulturen Afrikas, Lateinamerikas und Osteuropas. In diesen Jahren erwarb der Pianist die Fähigkeit in allen gängigen Musikstilen zu improvisieren.
Die Freude am Spiel mit musikalischen Formen und Bildern regte Andy Mokrus an, eigene Werke zu komponieren. Häufig verschmelzen in seinen Kompositionen Elemente verschiedener Kulturkreise zu einer neuen Einheit. Begrenzungen in Stil oder Musikgattung kennt er dabei nicht:
• Sein erstes Konzertprogramm entstand noch während des Studiums an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Die Kompositionen für die Jazzrockband PAIA wurden 1998 mit dem niedersächsischen Jazzpreis ausgezeichnet.
• Darauf folgten Akustische Jazz-Projekte, solistische Klaviermusik mit klassischen Einflüssen und zwei Chansonprogramme in dem er die niederdeutschen Texte der Schauspielerin Traute Römisch vertonte. Diese Zusammenarbeit mit Traute Römisch fand mittlerweile hochkarätige Anerkennung: Das Duo wurde mit dem niederdeutschen Kulturpreis der Stadt Bad Bevensen geehrt, der den Künstlern am 17.9.06 überreicht wurde.
• Eine besondere Gelegenheit, sich der Verbindung unterschiedlicher Musikgattungen zu widmen, bot Andy Mokrus die Zusammenarbeit mit klassischen Orchestern:
Eine Improvisation mit den Bamberger Symphonikern in der „Letzten Uraufführung des Jahrtausends“ (31.12.99) und die Uraufführung seines ersten Konzertes für Klavier und Orchester mit Collegium Musicum im Februar 2005.
• Durch einen Kompositionsauftrag der Landeskirche Hannover entstand 2002/ 03 die Jazz Suite für einen Kirchenraum. Die aus 18 Variationssätzen bestehende Komposition für Jazzband (und wahlweise mit Chor ) vereint Jazz mit Elementen zeitgenössischer Musik und war unter anderem im August 04 auf dem Festival der europäischen Kirchenmusik in Schwäbisch Gmünd zu hören. 2005 wurden die Komposition und dazugehörige CD „Impressions En Suite“ mit dem Jazzpreis des Landes Niedersachsen ausgezeichnet.
• Im Rahmen eines Arbeitsstipendiums des Landes Niedersachsen entstand 2006- 2007 ein neues Werk für improvisierendes Klavier und Symphonieorchester, das sich mit musikalischen Traditionen Osteuropas auseinandersetzt.
• Für einen Kompositionsauftrag des Projektes Jazz Art Niedersachsen stellte Mokrus dien verbindung zwischen Kammermusik und verschiedenen Improvisationsformen her. Bemerkenswert ist dabei die Besetzung: Streichquartett, Vibraphon, Klavier und ein Bläser. Im Rahmen der Biennale „JazzArt“ fanden 15 Konzerte im norddeutschen Raum statt.
Ein Konzertmitschnitt wurde im NDR im Februar 2012 gesendet.
• Zur Eröffnung einer Dauerausstellung auf Schloss Agathenburg entstand 2011 die „Kleine Barock Suite“ für Saxophon, Kontrabass und Klavier. Sie verbindet die Strukturen einer Bach Suite mit Klängen und Improvisationen des modernen Jazz.
• Die Komposition „Code Irini“, die für den Diabelli Wettbewerb 2014 entstand, verbindet Techniken der Mimal- Music mit Klängen der klassischen Moderne. Das vorgegebene Thema wird dabei auf vielfältige Art vergrößert, die einzelnen Buchstaben des Morsecodes durch Pausen voneinander getrennt und wieder verdichtet. Hinter dem Werk steht die Idee, dass sich die Menschen zwar nach Frieden sehnen, ihn aber nicht praktizieren können. Weder im Großen, noch im Kleinen. Die unterschiedlichen Variationen des Wortes „Irini“ (Frieden) stehen für den Versuch, auf irgend eine Art gehört zu werden. Egal in welcher Sprache.

Das Konzert beginnt am Sonntag, den 15.04.2018, um 18 Uhr in der Pauluskirche Hamm und ist Bestandteil einer neuen Konzertreihe an der Pauluskirche. In den "SonntagsAbendMusiken" präsentieren Künstler einen bunten Strauß verschiedener Musik bei freiem Eintritt. Weitere Gäste der Reihe sind der bekannte Gitarrist Stefan Koim und das Blechbläserensemble Hamm unter Leitung von Georg Turwitt. Der Eintritt ist jeweils frei, um Spenden wir am Ausgang für die Künstler gebeten.