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Sunday
22
APR

Mexikanische Kulturtage

12:00
20:00

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Faszinierendes Mexiko

In diesem Jahr ist Mexiko das Partnerland der Hannover Messe.
Damit ist zum ersten Mal ein lateinamerikanisches Land zu Gast in Hannover – ein guter Anlass, mexikanische Kultur in Hannover zu präsentieren! Die Deutsch-Mexikanische Gesellschaft e.V. hat dazu in Kooperation mit dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover ein vielfältiges Programm mit Filmen, Vorträgen, Musik und einer Fotoausstellung zusammengestellt.

Sonntag, 22. April 2018
Eröffnungsveranstaltung

12:00 Uhr
Grußworte
Thomas Hermann,
Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover
Dr. Karl Heinrich Mohrmann,
Präsident, Deutsch-Mexikanische Gesellschaft

12:15 Uhr
Maya-Kinderchor Yidzat il Kay zu Gast aus Yucatán - Mexiko

Der Maya-Kinderchor Yidzat il Kay (Die Kunst zu singen) reist
eigens aus Mexiko an, um die mexikanischen Kulturtage im Künstlerhaus zu eröffnen. Der Chor fördert die Kultur der Maya seit 17 Jahren, beispielsweise durch das Musizieren mit prähispanischen Instrumenten und Liedern in der Sprache der Maya. Er besteht aus Kindern und Jugendlichen aus ländlichen Gemeinden der mexikanischen Halbinsel Yucatán und wird durch das dortige Centro Cultural unterstützt.

12:30 Uhr
Eröffnung der Fotoausstellung Volcanes y ballet
folclórico von Sergio Tapiro

(Ausstellung bis 29. April 2018, täglich 16:00 – 20:00 Uhr)

Der preisgekrönte mexikanische Fotograf Sergio Tapiro ist bekannt für seine eindrucksvolle Naturfotografie. Im Jahr 2016 gewann er den „World Press Photo Award“ und 2017 den „NatGeo Travel Photographer of the Year“.
Zur Eröffnung seiner Fotoausstellung im Künstlerhaus führt Sergio Tapiro persönlich durch die Ausstellung, bei der faszinierende Fotografien von Vulkanen und farbenfrohen Folkloretänzen, dem mexikanischen „ballet folclórico“, zu sehen sein werden.

Anschließend:
Reunión – Beisammensein bei mexikanischem Fingerfood

18:00 Uhr
Film: Bittersüße Schokolade –
Como agua para chocolate
Eintritt: 6,50 € / ermäßigt 4,50 € /
mit HannoverAktivPass kostenfrei
Alfonso Arau, Mexiko 1992, 108‘ dt.U. (Spanisch),
mit Marco Leonardi, Lumi Cavazos, Regina Torné

Als sich die junge Tita und Pedro sehen, da ist es um die 15-Jährige geschehen. Die beiden verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und sehen schon eine glückliche Zukunft vor sich liegen. Doch da haben sie die Rechnung ohne Titas Mutter Elena gemacht. Diese ist strikt gegen eine Heirat und Beziehung
zu Pedro und pocht auf Titas Hilfe im Haushalt. Um seiner großen Liebe doch möglichst nahe sein zu können, heiratet Pedro die leicht beeinflussbare Schwester von Tita, Rosaura.
Trotzdem sie ihre Liebe nicht öffentlich ausleben können, findet Tita einen Weg, wie sie ihrem Schwarm ihre tiefsten Gefühle zukommen lassen kann – nämlich durch das Essen.
In alle Gerichte, die die Teenagerin kocht, legt sie so viel Liebe und Leidenschaft hinein, dass jeder Bissen ein unverwechselbarer Genuss ist… filmstarts.de

Montag, 23.04.2018
18:00 Uhr
Die Masken des Simón Morales
Vortrag und Film von Dr. Claus Deimel
Friedliches Überleben in einer schwierigen Zeit, das gilt für die Menschen der Sierra Tarahumara im Norden Mexikos. In einer aufstrebenden wirtschaftlichen Zone Mexikos behauptet eine indigene Kultur ihr Eigenleben. Der Ethnologe Claus Deimel arbeitet seit 45 Jahren in Chihuahua, Mexiko, und hat sein Zusammenleben mit einer Gemeinschaft der Rarámuri in der Sierra Tarahumara in zahlreichen Publikationen und Filmen bisher beschrieben. Er berichtet von der bemerkenswerten sozialen Organisation dieser Menschen in Mexiko und zeigt seinen letzten Film: „Die Masken des Simón Morales. Kleine Philosophie vom Eigenen und vom Anderen“


Dienstag, 24. April 2018
18:00 Uhr
Könige aus dem Regenwald - Die Maya-Kultur Mittelamerikas
Vortrag über die Maya von Prof. Dr. Inés de Castro
Begeben Sie sich auf eine Expedition in den Regenwald Mittelamerikas auf der Suche nach der le-gendären Kultur der Maya! Mit der fortschreitenden Entzifferung der Hieroglyphen und durch in-novative Ausgrabungsprojekte hat sich das Bild über die vorspanische Maya-Kultur deutlich geän-dert. Dieser Vortrag gibt einen kurzen Einblick in Staat, Religion und Schrift der Maya, die in Süd-Mexiko, Guatemala und Belice zwischen dem 3. und 10. Jahrhundert n. Chr. zur Blüte gelangten. Die heutige Maya-Bevölkerung zeigt eine lebendige Kultur zwischen Tradition und Moderne. Frau Prof. Dr. Inés de Castro ist Direktorin am Linden-Museum, dem Staatlichen Museum für Völker-kunde in Stuttgart.

19:00 Uhr
Mexikanische Tanzgruppe Sol-Mexiko

Die Tanzgruppe Sol-Mexiko möchte die vielfältige Kultur Mexikos mit farbenfrohen Tanzvorstellun-gen und energiegeladener Musik bekannt machen. Mit ihrem reichhaltigen Repertoire aus den verschiedenen Bundesstaaten Mexikos haben sie das Publikum auf vielen internationalen Festen wie dem Masala-Weltbeatfestival oder in den Herrenhäuser Gärten begeistert.


Mittwoch, 25. April 2018
20:15 Uhr
Film: Eisenstein in Guanajuato, Peter Greenaway, Mexiko/NL/Finl/B/F 2015

1931, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, reist der sowjetische Filmemacher Sergej Eisenstein nach Mexiko, um dort einen neuen Film zu drehen: „Que viva México“. Und wie Mexijo lebt! Eine andere Kultur, andere Farben, andere Liebe, unverständliche Zeichen und Eindrücke und eine so andere Art mit dem Tod umzugehen. Unter der Obhut seines attraktiven Führers Palomino Canedo beginnt für den unbeholfenen Meisterregisseur einen sinnenfrohe, alles in Frage stellende Entde-ckungsreise. Peter Greenaways Eisenstein in Guanajuato überraschte im Wettbewerb der Berlinale 2015 durch seine Komik, Freizügigkeit, filmische Dynamik und die Leichtigkeit der Inszenierung, mit der er eine der Ikonen der Filmgeschichte auf eine 10-täigige Entdeckungsreise schickt, die um die Wirk- und Fliehkräfte filmischen Schaffens und menschlicher Leidenschaften kreist. salzgeber.de


Freitag, 27. April 2018 – 15:30 Uhr,
Samstag, 28. April 2018 – 15:00 Uhr und
Montag, 30. April 2018 – 15:30 Uhr
Film: Coco - Lebendiger als das Leben, Lee Unkrich, Adrian Molina, USA 2017

Der 12-Jährige Miguel hat einen Traum: Ebenso wie sein Idol, der Sänger Ernesto de la Cruz, will Miguel bloß Gitarre spielen und Musiker werden. Doch seine Familie hat etwas gegen den Plan. Seitdem der Urgroßvater seine Frau verlassen hat, um Musiker zu werden, glauben die Riveras, Musik sei verflucht. Doch der talentierte Miguel ist fest entschlossen, seiner Leidenschaft zu fol-gen. Als Miguel die echte Gitarre seines Idols in einer Kapelle entdeckt, öffnet das Instrument auf magische Art ein Portal, das in die Unterwelt führt. Für einen Tag lang darf Miguel das zauberhafte Totenreich betreten. Dort wird er unter anderem einigen Mitgliedern seiner Familie begegnen. Begleitet wird Miguel auf der abenteuerlichen Reise von seinem treuen Hund und dem ungeschick-ten Schwindler-Skelett Hector. Doch Miguel muss sich beeilen – die Unterwelt kann nur am Tag der Toten bereist werden. kino.de
Im Rahmen der Oscarverleihung 2018 wurde Coco als bester Animationsfilm mit 2 Oscars ausge-zeichnet.


Freitag, 27. April 2018 - 20:15 Uhr
Film: "Dieses schöne Scheißleben" die Welt der mexikanischen Mariachi-Musikerinnen von Doris Dörrie, D 2014

Doris Dörrie führt uns ein in die Welt der Mariachis, die untrennbar mit der mexikanischen Kultur verbunden sind. Doch wer denkt, es ginge hier nur um Musik, der irrt. Es ist ein Lebensstil. In dem von Männern geprägten Business gibt es für Frauen eigentlich keinen Platz. Dennoch gibt es ein paar wenige Frauen, die sich für ein Leben als Mariachi entschieden haben. Eine dieser Musikerin-nen ist Maria del Carmen. Die deutsche Filmemacherin Doris Dörrie begleitet die Estrallas de Jalisco, die auf Familienfesten, an Feiertage wie dem Dia de los Muertos und auf den Straßen von Mexiko City auftreten. Die weiblichen Mariachis verleihen ihrer Wut Ausdruck und geben zugleich Hoff-nung. AH/Moviepilot.de