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Sunday
15
APR

Orgelkonzert

17:00
19:00
Konzerthalle Bamberg
Event organized by Konzerthalle Bamberg

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André Danican Philidor, Canon de Versailles, Menuet Royal und Canon du Carrousel
Johann Sebastian Bach, Toccata und Fuge F-Dur BWV 540
Giuseppe Torelli, Sinfonia für vier Trompeten znd Orgel D-Dur
Johann Sebastian Bach, Sinfonia aus »Wir danken dir, Gott, wir danken dir« BWV 29 »Ratswahlkantate«
Jean Langlais, Etüde für Pedal solo Nr. 7 »Alleluia«
Jean-Baptiste Lully, Marche de Savoye, Chaconne, Hymne à la nuit, Marche pour la Cérémonie des Turcs
Franz Liszt, »Evocation à la Chapelle Sixtine«
Georg Friedrich Händel, »Zadok the Priest« HWV 258

Christian Schmitt, Orgel
Lutz Randow, Trompete
Markus Mester, Trompete
Thomas Forstner, Trompete
Till Fabian Weser, Trompete
Johannes Trunk, Trompete
Holger Brust, Schlagzeug

Wie meinte doch Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel über die Musik seines Vaters: »Sie soll nicht das Ohr füllen, sondern das Herz in Bewegung setzen.« Werke von Bach werden in diesem Konzert mit Kompositionen seiner Zeitgenossen und Nachfolger kombiniert, außerdem heißt es: »Mit Pauken und Trompeten«! Denn unser Hausorganist Christian Schmitt ist dieses Mal nicht allein auf dem Podium, Musiker der Bamberger Symphoniker sorgen für grandiose Klangwirkungen dieses royalen Programms: Im Zeitalter des Barocks hatten fast alle Komponisten neben ihren kirchlichen Diensten die Aufgabe, die weltlichen Veranstaltungen mit Musik zu versorgen. Vorbild war das höfische Leben in Versailles während der Herrschaft des Sonnenkönigs Ludwigs XIV. Für die musikalische Ausgestaltung der glänzenden Feste hatte Tanzmeister Jean-Baptiste Lully zu sorgen. André Danican Philidor, Jean-Philippe Rameau und selbst der Großmeister Bach orientierten sich daran und schrieben Musik für jegliche Festlichkeiten. Auch Händel schuf seine Krönungshymne für die Inthronisation von König Georg II. in der Westminster Abbey. Ergänzt wird das Konzert durch die spektakuläre Etüde von Jean Langlais, die nur mit den Füßen gespielt wird – außerdem durch eines der ungewöhnlichsten Werke von Franz Liszt, zu dem er in der Sixtinischen Kapelle angeregt wurde: Er hörte dort zwei ganz unterschiedliche Motetten, das berühmte »Miserere« von Gregorio Allegri und Mozarts letztes Werk der Gattung – das von den Gegensätzen zwischen Dur und Moll lebende »Ave verum corpus« aus seinem Todesjahr 1791.

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