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Wednesday
11
APR

Fachveranstaltung Pro Beweis

16:00
18:00
Landkreis Hildesheim
Event organized by Landkreis Hildesheim

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Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Hildesheim – Angela Geweke – lädt am Mittwoch, 11. April 2018, in Kooperation mit der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen, der Polizei Hildesheim sowie der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Hildesheim zu der Fachveranstaltung „Pro Beweis“ ein.

Das Netzwerk „Pro Beweis“ startete im Jahr 2012 mit Förderung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung unter der Leitung des Institutes für Rechtmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Es bietet niedersachsenweit Betroffenen von häuslicher und / oder sexueller Gewalt eine standardisierte verfahrensunabhängige Dokumentation und Spurensicherung. Damit wird ein wichtiger Beitrag geleistet, von Gewalt betroffene Menschen, vor allem Frauen zu unterstützen. Die Sicherung wichtiger Beweise über Verletzungen, zunächst auch ohne Strafantrag, stärkt den Opferschutz in der Region Hildesheim. Mit der professionellen Spurensicherung wird eine spätere Beweisführung vor Gericht ermöglicht. Mit „Pro Beweis“ ist also eine frühzeitige anonymisierte Dokumentation von Beweisen möglich, um auch Jahre später Anzeige erstatten zu können.

Seit September 2017 ist das St. Bernward Krankenhaus in Hildesheim Partnerklinik im Netzwerk „Pro Beweis“.

Im Rahmen dieser Fachveranstaltung soll über das Hilfsangebot informiert und die Vorgehensweise erläutert werden. Sie richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, z.B. Ärzteschaft, Beratungsstellen im Opferschutz, Rettungsdienst, Nebenklage-vertretungen, soziale Dienste sowie weitere fachliche Stellen, die im Rahmen ihrer Tätigkeit mit dem Thema Opferschutz berührt sein könnten.

Stefanie Hoyer, Ärztin der MHH Hannover wird das Netzwerk „Pro Beweis“ vorstellen sowie die Verfahrensweise erläutern. Vom St. Bernward Krankenhaus wird die Chefärztin der Gynäkologie & Geburtshilfe Dr. med. Susanne Peschel die Einbindung in das Netzwerk erläutern und auf die Situation hier vor Ort in Hildesheim eingehen. Eine fachliche Einschätzung aus Sicht der Polizei wird Claudia Elixmann vom ZKD der Polizeiinspektion Hildesheim geben. Darüber hinaus werden Vertreterinnen von Beratungsstellen im Bereich Opferschutz vor Ort sein und für Fragen zur Verfügung stehen.

Die Fachveranstaltung wird von der Ärztekammer Hildesheim unterstützt.

Ab 15.30 Uhr ist der Eingang B zum großen Sitzungssaal im Hildesheimer Kreishaus geöffnet.

Anmeldungen bis zum 10. April bei der Gleichstellungs-stelle des Landkreises Hildesheim per mail: gleichstellung@landkreishildesheim.de. Für telefonische Rückfragen steht die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Hildesheim, Angela Geweke, unter der Telefon-Nr. 05121-309 2271 zur Verfügung.