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Wednesday
18
APR

Stadt für alle! Buchvorstellung & Diskussion

19:00
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Stadt für alle. Analysen und Aneignungen.
Buchvorstellung & Diskussion mit Heidrun Aigner & Sarah Kumnig

Rassistische Polizeikontrollen, Ausschlüsse aus dem sozialen Wohnbau, Bettelverbote und Vertreibung von Sexarbeiter_innen: Grenzen ziehen sich als Alltagspraktiken durch Städte, dabei werden Städte erst durch Migration gemacht. Aktivist_innen und Forscher_innen analysieren im neu bei mandelbaum kritik & utopie erschienenen Sammelband Grenzpraktiken an verschiedenen Orten des täglichen Lebens (Wohnen, Lohnarbeit, öffentlicher Raum, ...). Sie skizzieren aber auch, wie diese gerade in Zeiten autoritärer und rechtsextremer Zuspitzungen verändert und destabilisiert werden können, um an einer Stadt für Alle (weiter) zu bauen: Mit Urban Citizenship und Sanctuary Cities oder direkten Aneignungen wie queer_feministischen Interventionen, der Stadt ohne Polizei oder der Stadt für alle, die auch Kinder und Jugendliche meint.

Heidrun Aigner forscht derzeit zur Frage, wie in Wien neue Grenzpraktiken unter dem Deckmantel der Drogenpolitik etabliert werden. Sie mag Initiativen, die sich Stadt in Selbstorganisation solidarisch aneignen.

Sarah Kumnig forscht und lehrt an der Universität Wien zu neoliberaler Stadtentwicklung, Urban Citizenship und lokalen Grenzpraktiken. Sie ist stadtpolitisch aktiv in Wien.

Link zum Buch: https://www.mandelbaum.at/buch.php?id=837&menu=buecher