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Monday
09
APR

Gipsy Rufina (IT)

20:30
23:00
Portier
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Der Outlaw-Troubadour

Es finden sich wohl kaum treffendere Zeilen über Emiliano Liberali aka Gipsy Rufina, als sie Herr Hochuli – der Vater des monomontags – vor einigen Jahren verfasste:
«Gerne begrüssen wir unseren Italienischen Lieblings-Singer-Songwriter im Portier. Gipsy Rufina kennt Winterthur wie seine Hosentasche. Er hat sein Album in Winti aufgenommen und vor einem Jahr im Portier getauft. Er hat am Bambole gespielt und gefeiert bis die Sonne aufging. Er hat mehrere Parkbussen bei der Stadtpolizei, aber er lässt sich nicht erwischen. Ein Weltenbummler der Extraklasse. Born Hardcore, raised punk, matured rock, aged folk.»

Michael Felix Grieder schrieb für das Ostschweizer Kulturmagazin Saiten vor einem Jahr über ihn:
«Gipsy Rufina ist das, was man ‹einen Charakter› nennt, beschreibt sich selbst als ‹Outlaw Troubadour› und stammt aus irgendwelchen Bergen im Zentrum Italiens. Wobei man bei solchen Menschen fragen könnte, ob sie überhaupt ‹stammen›. Er selbst beschreibt das wie folgt: ‹Gipsy wünschte sich zu sehen, was hinter den Bergen war. Hinter den Bergen war Rom, wo Gipsy in verschiedenen Bands der 90er Punk-Hardcore-Szene spielte. Bald aber wurde Rom zu klein. Und er wollte sehen, was auf der anderen Seite des Ozeans war. Einmal auf der anderen Seite des Ozeans angekommen, machte es Sinn, die Staaten mit einem Greyhound zu durchqueren, in Chicago zu beginnen, Songs zu schreiben, auf einer akustischen Gitarre klimpernd, die er für zehn Shtutz kaufte.»

2004 begann er schliesslich in Köln Gigs zu spielen. Dies tut er seither. Etwas mehr als zehn Jahre ist der Songwriter nun on the road, bereiste mehr als 30 Länder in Europa und Südamerika mit seiner stahlbesaiteten Klampfe, mal mit Banjo oder Ukulele, seinen Songs und seinem währschaften Bart. ‹Spielen kommt jeweils als letztes dran, eigentlich bin ich ein Truckdriver», erklärt er gegenüber ‹Balcony TV› im Hamburger Kiez, bevor er ein Lied über die Jagd performt – sein Vater war Jäger, er nicht.
Mittlerweile hat er vier Alben aufgenommen, aber das Herzstück des Fahrenden aus Santa Rufina ist die Tour, das durchqueren von Landschaften, kleineren und grösseren Städten, Kneipen, Knellen, Absteigen und anderen Bühnen. Seine Songs haben die Ungezwungenheit von Punk, sind irgendwie queer und bodenständig zugleich, begleitet von einem schönen Fingerpicking ohne Profilierungsneurose. Wo er ist, ist er – gewissermassen ein unablässig Werdender.»

Gipsy kommt also wieder mal vorbei, das verpasst man besser nicht – ob die Parkbussen wohl noch ausstehend sind?

http://www.gipsyrufina.com/
https://gipsyrufina.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/Gipsy-Rufina-137192829651315/

Venue

Portier