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Thursday
19
APR

Sowjetische Geheimdienste in Potsdam 1945-52

18:00
19:30

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Am Donnerstag, den 19. April 2018 um 18 Uhr hält der russische Historiker Dr. Nikita Petrow einen Vortrag über die Tätigkeit der sowjetischen Geheimdienstmitarbeiter in der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße.
Die sowjetischen Geheimdienste waren wichtige Organe der Besatzungsverwaltung in der SBZ/DDR. Ihr Auftrag umfasste die Verfolgung und Internierung von Verantwortlichen der NS-Diktatur, die personelle »Säuberung« der deutschen Verwaltungen, die Unterdrückung von Widerstand gegen die Besatzungsmacht und die Etablierung der sozialistischen Diktatur, Spionage und Spionageabwehr sowie Aufbau und Anleitung von Polizei und Stasi. Petrow konnte annähernd 1.000 Mitarbeiter der sowjetischen Geheimdienste identifizieren und in dem Band »Die sowjetischen Geheimdienstmitarbeiter in Deutschland« (2010) dokumentieren.

Nikita Petrow, 1957 in Kiew geboren, ist ein russischer Historiker und seit 1990 stellvertretender Vorsitzender des wissenschaftlichen Informations- und Aufklärungszentrums der Menschenrechtsorganisation »Memorial « in Moskau.

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Fördergemeinschaft Lindenstraße 54 und dem #ZZF.Potsdam