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Thursday
31
MAY

Ödipus von sophokles

19:30
20:30
ROTTSTR5-THEATER
Event organized by ROTTSTR5-THEATER

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ÖDIPUS
von Sophokles
eine Zusammenarbeit mit dem Studiengang Regie der Folkwang Universität der Künste

Ödipus: Jost Grix

Antigone: Clara Kroneck (Schauspielstudentin der Folkwang Universität der Künste)

Ismene: Leonhard Meier (Schauspielstudent der Folkwang Universität der Künste)

Gitarre: Jean Barcelos
Regie: Jakob Arnold (Regiestudent der Folkwang Universität der Künste)

Assistenz: Lea Ganzek, Nola Friedrich
Technische Betreuung: Simon Krämer

Nie geboren sein, übersteigt
Alles, was nur irgend zählt.
Aber wenn man
Kam zum Licht,
Ist das Zweite dieses:
Wieder dorthin gehen,
Von woher man kam, auf's schnellste!
- Sophokles, Ödipus auf Kolonos

Der Ödipus-Mythos zählt zu den dunkelsten Mythen der griechischen Antike. Sophokles zeichnet in seinen Tragödien Ödipus der Tyrann und Ödipus auf Kolonos das Bild eines Herrschers, der die Grenzen seiner Macht, seiner Familie und seines eigenen Selbst überschreitet. Am anderen Ende seines Weges lauern Verblendung, Hass und Wahnsinn. Ausgehend vom Kolonos-Mythos handelt der Ödipus-Abend an der Rottstraße von Ödipus’ Suche nach einem „guten Tod“. Dabei geht er der Frage nach der Möglichkeit von Vergebung und Versöhnung nach, wenn die Instanz der Familie längst zur unheilvollen Kraft pervertiert ist.

Pressestimmen

Unter der Leitung von Jakob Arnold, Regie-Student an der Folkwang-Uni, gelingt den Schaupsielstudenten Clara Kroneck als Antigone und Leonhard Meier als Ismene sowie dem Schauspiel-Profi Jost Grix in der Hauptrolle ein theatralischer und dramaturgischer Kraftakt, der mit einer Aufführungsdauer von nur 50 Minuten rekordverdächtig kompakt ist. Überragend spielte Grix – eine tolle Präsenz, eine fehlerlose Textherrschaft. Außerdem rang er seiner tragischen Figur einigen Witz ab. (WAZ)


Jost Grix gibt einen bei aller Tragik manchmal durchaus verschmitzten Ödipus. Die augenzwinkernde Schlussszene unterstreicht das. Seine Töchter Antigone (Clara Kroneck) und Ismene (Leonhard Meier) geleiten das Publikum als pfiffige Stichwortgeberinnen durch ihre verzwickte Familiengeschichte. So entstehen bis zum Rand mit Verwicklungen angefüllte 45 Minuten, die dem Publikum einen bedeutenden Stoff näher bringen. Für bezaubernde Live-Musik sorgt Jean Barcelos, der an der Folkwang Universität Gitarre studiert. (Stadtspiegel)