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Tuesday
10
APR

Bertram Schacher: „Das Jakoberhaus“, Lesung, Buchprä.

18:00
21:00

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Buchpräsentation, Lesung und Gespräch mit Zeitzeugen
(Veranstaltungsreihe „Zäsuren-zareze“)
„Das Jakoberhaus“
Aus dem Roman liest der Autor Bertram Schacher

Als im April 1942 die Gestapo, die SS und die örtlichen Helfershelfer der NDSAP in Kärnten mehr als 1.100 Kärntner Sloweninnen und Slowenen zusammentrieben und zur Zwangsarbeit ins Altreich, vor allem nach Franken (Bayern) deportierten, nahm man ihnen alles: Ihre Heimat, ihre Würde, ihre Freiheit und manchmal auch ihr Leben.
„Das Jakoberhaus“ erzählt die Geschichte eines Jugendlichen, der im Jahr 1942 in das kleine, mittelfränkische Örtchen Hagenbüchach verschleppt wurde und dem – für immer gezeichnet – erst 1945 die Rückkehr in seine Heimat gelang.
Bertram Schacher wurde 1957 im Fürther Vorort Stadeln geboren. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und drei Enkelkinder. Mehr als 33 Jahre betrieb er als selbständiger Versicherungskaufmann erfolgreich eine große Agentur.
In seiner Heimatgemeinde, einem Nachbarort von Hagenbüchach, war er 32 Jahre lang Mitglied des Gemeinderates, davon zwölf Jahre als 2. Bürgermeister und 20 Jahre Fraktionsvorsitzender der SPD. Seit 40 Jahren engagiert er sich ehrenamtlich in vielfältiger Form.
Der Autor liest aus seinem Roman in Anwesenheit von Zeitzeugen und deren Angehörigen.
„Auf der Spurensuche nach der Geschichte des baulich außergewöhnlichen Jakoberhauses, stieß der Autor Bertram Schacher auf die Deportation von ca. 100 Kärntner Slowenen, die 1942/43 dort interniert und zum Arbeitsdienst gezwungen wurden… Angestachelt vom Schweigen der einheimischen Zeitzeugen machte er sich auf den Weg nach Kärnten und sprach dort mit fünf Betroffenen, die damals in das Lager Hagenbüchach verbracht wurden.“