We use cookies to personalise content and ads, to provide social media features and to analyse our traffic. Read more…
Saturday
01
SEP

Live And Dark: Two Minds Collide / Burn / The Unknown

19:30
00:00
Studio 30
Event organized by Studio 30

Get Directions

Category
#var:page_name# cover

LIVE AND DARK im Studio 30

Two Minds Collide laden euch zu einer düsteren Nacht im Studio 30 in Saarbrücken ein.
Die Darkrocker werden von der Wave Rock Band Burn und der Electronic Goth Rock Formation The Unknown unterstützt.

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
VVK: 8€ (zzgl. VVK Gebühren)
AK: 10€
Tickets unter:
https://www.eventbrite.de/e/live-and-dark-tickets-44143300801

TWO MINDS COLLIDE
Two Minds Collide ist eine dreiköpfige Dark Rock Band aus Saarbrücken. Hier trifft moderne Rockmusik auf düstere Elektronik und gefühlvolle Orchesterklänge. Die 2017 gegründete Band befasst sich mit dem immer weiter voranschreitenden Empathieverlust der Gesellschaft, in der die Emotionen einer TV Soap wichtiger geworden sind als die eigenen Gefühle.

2MC haben sich auf die Fahne geschrieben, ihren Zuhörern eine Plattform für echte Emotionen und Selbstreflexion zu bieten. Dabei singt Frontmann Lias Schwarz in seinen englischen Texten über selbst Erlebtes, Höhen und Tiefen sowie das Zusammenprallen dieser Phasen und deren Bewältigung.
https://2mindscollide.de/


THE UNKNOWN
Im Juni 2014 gründete sich die Band ‘The Unknown’ mehr als spontan auf einem Fotografenevent in Saarbrücken. Trotz vorheriger Bekanntschaft erfuhren die drei Bandmitglieder Jan Schäfer, Oliver Thom und Lavina Lane erst an diesem Tag von ihren gemeinsamen musikalischen Interessen. Innerhalb weniger Monate entstanden erste Songs, ebenso eine düstere Bühnenshow mit zwei Tänzerinnen und die Band begann an ihrem Debutalbum ‘Neverland’ zu arbeiten, welches im August 2015 veröffentlicht wurde.

Musikalisch sind The Unknown im Bereich Industrial Gothic Rock angesiedelt. Durch die verschiedenen musikalischen Einflüsse der Bandmitglieder entstand bereits mit der Debutsingle „Neverland“ ein unverwechselbarer, neuer Sound der Synthies, Gitarrenbretter und hymnische Gesänge in der Waage hält. Einige Songs bieten Ausflüge in Richtung EBM und Symphonic Metal.

Neben dem Tanzritual Festival 2014, der FARK Convention 2015 und 2017 und diversen anderen Events, hatten The Unknown mehrfach die Ehre als Supportband auftreten zu dürfen. Beispielsweise für ‘Deine Lakaien’ oder ‘The Beauty of Gemina’.

2017 erschien das zweite Album ‘Absolution’, welches thematisch an die 7 Todsünden angelehnt ist. Dies spiegelt sich auch in den Bühnenshows wider.

Seit 2016 veröffentlichen The Unknown in Zusammenarbeit mit der Trisol Music Group, sowie weiterhin über KOI Records.

http://the-unknown.org/


BURN
Am Anfang war das Feuer. Nicht ganz ungefährlich, aber eben auch ziemlich wichtig: Wer es zähmen konnte, hatte einen entschiedenen Vorteil. In der Musik ist das nicht anders. Wer seine Kreativität nicht zähmen kann, wird von ihr verschlungen. Einfach so. Burn haben das verinnerlicht. Heute tragen sie ihr Feuer heller und selbstbewusster denn je durch die Nacht. Sie wissen aber auch, was dieser eine Ausspruch Neil Youngs mit dem Ausbrennen und Verblassen wirklich bedeutet.

Mit dem zweiten Album „Black Magnolia“ legten die Münsteraner 2012 ein kostbares Kleinod waviger Rock-Klänge vor. Produziert von Vincent Sorg (In Extremo, Die Toten Hosen) und Henning Verlage (Unheilig), war es die konsequente Fortführung des Debüts. „Black Magnolia“ wurde intensiv betourt, es folgten deutschlandweite Auftritte mit Unheilig, den Fields Of The Nephilim oder Schandmaul. Dazu mehrten sich die positiven Kritiken und die Anfragen der Presse – mehr als ein gewaltiger Schritt nach vorn also. Wenn auch nicht ohne Schattenseiten: „Nach der Veröffentlichung von 'Black Magnolia' und der Tour mit Schandmaul gab es die ersten Risse in der Band“, blickt Frontmann Felix Friberg zurück. „Einzelnen Mitgliedern fehlte schlicht die Bereitschaft, weiter an dem zu arbeiten, was man sich bis hierher aufgebaut hatte.“ Und das war bereits eine ganze Menge.

Mit anderen Worten: Was auf hoher Flamme begann und mehr als vielversprechend loderte, versiegte mehr und mehr zu einer Sparflamme. Der Funke jedoch, der Burn erst entzündet hatte, er erlosch nicht. Um ihn neu zu entfachen, waren drastische Schritte nötig. Burn wurden zum Phoenix, der an sich selbst verbrennt, um aus seiner eigenen Asche aufzustehen. „Als würde eine langjährige Beziehung in die Brüche gehen“, beschreibt Friberg diese Zeit. „Man kennt sich so lange und hat gemeinsam viel erlebt, stellt aber fest, dass man in unterschiedliche Richtungen blickt.“ So schwer dieser Schritt auch war, so klar war für ihn: „Ich mache weiter, das war´s noch nicht.“

Nein, das war es in der Tat noch nicht. 2016 sind Burn zurück. Mit neuen Mitgliedern, neu gesteckten Zielen, vor allem aber mit neuer Zuversicht blickt die Band in eine Zukunft, die dank des neuen Albums "Ein Monument aus Gold" verheißungsvoller nicht sein könnte. „Die Stimmung ist gelöst wie selten zuvor“, betont Friberg sichtlich zufrieden. Nicht nur die: Die Musik ist es auch. Stilistisch durchaus wiederzuerkennen – und dennoch anders.
Das liegt auch an der deutschen Sprache, die Friberg erstmals in seinen Texten verwendet hat. „Es war für mich von vornherein ausgeschlossen, einen Weg zurück ins Vertraute zu finden“, erklärt er diese Wandlung. Ein echter Glücksgriff: Der Gesang weckt angenehme Assoziationen an große Stimmen der Vergangenheit und beschert der Musik eine zusätzliche Eigenständigkeit und Tiefe. „Die deutsche Sprache ist kantig und hart, gleichzeitig steht man als Sänger vollkommen nackt da“, so Friberg. „Was du singst, springt direkt ins Gesicht des Zuhörers. Das hat das Arbeiten aber erst so spannend gemacht.“

Genau das macht Stücke wie „Halt fest an deinem Traum“ so herausragend. Ein Text, der das Innenleben seines Verfassers ebenso reflektiert wie die täglichen Kämpfe, die wir alle auszufechten haben, eine melancholische und dennoch aufrüttelnde Stimmung, durchdringender Gesang und diese schwebenden Melodien, die die Achtziger mit den Neunzigern und der Gegenwart zu einem neuen Sound verschmelzen lassen. „Wir haben uns einfach uns selbst zugewandt“, sagt Friberg dazu. Kein Zweifel: Das ist der Stoff, aus dem die Leuchtfeuer sind. Der Stoff, der Burn spätestens jetzt als Fackelträger bedeutsamer Rockmusik in die Welt marschieren lässt. Mit einem gewichtigen Unterschied: Diesmal wird das Feuer nicht erlöschen.

Björn Springorum
http://www.burnmusic.de/

Venue

Studio 30