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Friday
04
MAY

Ist der Islam ein Problem?

18:00
15:00
Theodor-Heuss-Akademie
Event organized by Theodor-Heuss-Akademie

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In der Studie „Islamophobia: Making Muslims the Enemy“ (2007) wird anhand zahlreicher Medienbeispiele und Umfragen deutlich, dass die Wörter „Islam“ und „Muslim“ in weiten Teilen der amerikanischen Bevölkerung beinahe ausschließlich mit dem 11. September, Terrorismus, Dschihad und Al Qaida assoziiert werden. Die Gründe dafür sehen die Autoren nur teilweise in realen Ereignissen, und viel mehr in medialer Darstellung negativer Stereotypen. Die Ängste der Befragten sind real, aber sind sie berechtigt? Gerade in jüngster Zeit lässt sich eine Häufung islamistisch motivierter Attentate und Kampfhandlungen nicht leugnen. Dennoch heißt es immer wieder im medialen und politischen Diskurs, dass die islamistisch begründete Gewalt kein Problem des Islams, sondern vor allem sozialer und politischer Umstände sei. Kritiker stellen dieser These Koranstellen entgegen, in denen eindeutig zu Gewalt aufgerufen wird. Wer hat nun Recht? Ist Islamkritik immer gleich Islamfeindlichkeit? Wie kann man rassistisch motivierte Negativkampagnen entlarven, ohne dabei reale Probleme der Radikalisierung muslimischer Jugendlicher zu verharmlosen?

Wir laden Sie herzlich dazu ein, mit uns gemeinsam die Grenze zwischen Islamfeindlichkeit und berechtigter Kritik zu definieren, die aktuellen Integrationsproblemen und die liberalen Lösungen dazu mitzudiskutieren und zusammen einen guten Ansatzpunkt für einen akzeptierten Platz für Islam in der deutschen Gesellschaft zu suchen.

Dieses Seminar findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Demokratie der Stipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung statt.

Eine Teilnahme bzw. Zusage auf Facebook wird NICHT als Anmeldung gewertet! Bitte melden Sie sich ausschließlich über den Anmeldungslink an.

Organisation
Alexandra Weber-Duennweller
Telefon +49 2261 30 02 115
alexandra.weber-duennweller@freiheit.org