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Saturday
19
MAY

Hunde & Bewegung - kann das gut gehen?!

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Stell dir vor, Du bist wieder ca. 4-6 Jahre alt. Deine Mutter, aber auch Dein Vater verfolgen und dokumentieren jeden Schritt, den Du tust. Dein tägliches Lauflimit wird strikt mit Schrittzähler verfolgt und wehe, Du überschreitest dein tägliches Laufpensum im schädlichen Außenbereich von 5 min pro Lebensjahr. Für dich heißt das in diesem Fall nicht länger als 20 - 30 min Bewegung an der frischen Luft, mehr schadet. Das kann bis hin zu schwerwiegende Folgen für die "weichen" Knochen im Skelett führen. Auch die mentale Aufnahmefähigkeit ist in diesem Alter so gering, dass es dir als Kind nicht zuzumuten ist, Reize aus der Natur länger auszuhalten. Deshalb schnell schnell wieder in die gute Stube zurück, erstmal einen leckeren Biokeks oder zwei oder drei schnabulieren, um dann getrost sich mit einem Computerspiel im Bett bequem zu machen oder einfach mal den TV einschalten, damit die weichen Knochen entlastet sind und das Hirn nichts sinnvolles mehr aufnehmen muss.
Hört sich das nach einer erfüllten Kindheit an?
Wünsch man sich das für sein Kind? Nicht?
Gleiches und ähnliches zählt auch für das fortgeschrittene Alter. Jeder von uns weiß, das zuviel Schonung (und damit sind keine akuten Verletzungen, also die ersten 24-48 Stunden gemeint) nicht gut tut und und oftmals länger mit dem Problem konfrontiert. Nicht selten hört man von chronischen Rückenpatienten, denen über Jahre hinweg ein instabiler Rücken, verdrehte/verrutschte, nicht passende Wirbelkörper, etc., eingeredet wurden, dass erst konsequente Bewegung und gezieltes Training über Monate hhinweg, zu einer nachhaltigen und deutlichen Linderung der Schmerzen geführt hat.

Das oben skizzierte Szenario ist heute sowohl für den Welpen, als auch den erwachsenen Hund , der in eine Familie oder bei einem Pärchen oder sonst wem einzieht, normaler Alltag. Um nichts falsch zu machen ließt man Ratgeber, tauscht sich in Hundeforen aus, fragt den Züchter oder gründet eine Facebookgruppe.
Aber wie viel und vorallem welche Bewegung braucht der Hund?
Gibt es eigentlich "DEN" Hund oder "DEN" Welpen oder verallgemeinern wir zu sehr?
Welche Rolle spielt das Gewicht, die Ernährung und wohlmöglich das "zu viel" an Gewichtsbelastung, weil man den Welpen oder Junghund ja irgendwie beschäftligen muss, damit er nicht die Möbel zerstört?
Wisst Ihr, was Eurem Hund wirklich gut tut und was ihm schadet? Ist es sinnvoll bei einer Lahmheit sofort Schmerzmittel zu geben oder könnte gezieltes Bewegen oder bewußte Körperarbeit dazu führen, die Lahmheit nachhaltig zu verändern? Gibt es anatomische Besonderheiten bei bestimmten Rassen, die durch ein gezieltes Training verbessert werden können?

Wie "weich" ist ein Knochen oder ist es gar die Wachstumsfuge, die aus hyalinem Knorpel besteht. Was bedingt deren normale Entwicklung? Sind das ausreichend physikalische Reize, wie Be - und Entlastung, die schlußendlich und am Ende der Wachtumsphase verknöchern?
Und was ist eigentlich das ganze "Zeug" rund um den Knochen, das sich auf einem HD-Röntgen einfach nicht beurteilen lässt, aber dennoch eine Rolle zu scheinen spielt?

Wer diese und andere Fragen rund um das Thema Bewegung beim Hund erörtern möchte, der sollte sich für diesen Workshop anmelden.
Gemeinsam mit unseren Hunden bestrechen wir die Vor - und Nachteile von Bewegung und wie wir ein individuelles Bewegungskonzept mit Spaß und Abwechslung gestalten können.

Datum: Sa, 19.5.2018
Uhrzeit: 15 - 18.30 Uhr
Kosten: 89€ (inkl. Ganganalyse auf unserem Messlaufband)