Tuesday
06
FEB

Motionless In White | Berlin

19:00
23:00

Trinity Music

Event organized by
Trinity Music

Get Directions

Category
#var:page_name# cover

Einlass: 19:00 // Beginn: 20:00

Support: Cane Hill & Ice Nine Kills

Motionless In White: Brachiale Metalcore-Power

Mit Motionless In White besucht uns im Februar 2018 eine der konsistentesten Metalcore-Bands der gegenwärtigen US-amerikanischen Musikszene. Trotz vieler Besetzungswechsel ist sich die Gruppe aus Pennsylvania stets treu geblieben und bietet Fans der härteren Gangart eine kraftvolle Mischung aus Metalcore, Alternative Metal sowie Gothic Metal und blickt mit diesem Sound auf eine wachsende weltweite Anhängerschar. Mit ihrem vierten, im Mai erschienenen, Album „Graveyard Shift“ gelang der Band, die in den USA bereits seit vielen Jahren höchst erfolgreich ist, erstmals auch der Einstieg in die Charts weiterer Nationen, darunter England und Deutschland. Zwischen dem 2. und 7. Februar kommen Motionless In White für drei Konzerte in Hamburg, Berlin und Köln nach Deutschland. Begleitet werden sie auf dieser Tournee von den beiden Genre-Kollegen Cane Hill und Ice Nine Kills.

Als sich Motionless In White im Jahr 2005 gründen, drücken alle Mitglieder noch die Highschool-Bank. Trotz ihrer Jugend finden sie schnell einen eigenen Stil, der sich aus hartem Alternative, kraftvollem Metalcore und offensiven Zitaten aus dem Horror-Metal speist. Als sie kurz darauf noch einen Keyboarder in die Band aufnehmen, erweitert sich ihr Sound in Richtung Goth und Synth Metal. Ihr facettenreicher Klang ist auch darauf zurückzuführen, dass die Einflüsse der Band sehr weitschweifig sind; sie reichen von Marilyn Manson und Rob Zombie über August Burns Red sowie Slipknot bis zu Twisted Sister und Depeche Mode. All diese Einflüsse bringen sie früh zusammen und nehmen teils unter Eigenregie, teils mit Unterstützung eines kleinen lokalen Labels in den ersten Jahren gleich drei EPs und ein Album auf.

Durch emsiges Touren werden sie von einer größeren Plattenfirma entdeckt und veröffentlichen 2010 ihr offizielles Debütalbum „Creatures“. Es folgen zahlreiche Tourneen, unter anderem mit Blessthefall und Pierce The Veil, die ihre Bekanntheit auch außerhalb der USA vermehren. Doch schon damals zeichnet sich ab, dass die Band auch mit einem fortwährenden Dilemma zu kämpfen hat: Viele der bei Motionless In White beschäftigten Musiker sind derart gute Instrumentalisten, dass sie von anderen Bands abgeworben werden. Diese stetige Veränderung bringt Unruhe, aber gleichzeitig auch immer wieder frisches Blut für die kreative Arbeit.

So entwickelt sich das zweite Album „Infamous“ 2012 zu einem Dauerbrenner in den US-amerikanischen Metal-Charts. Ihre Stilmerkmale – kompliziert zu spielende Gitarrenriffs, gelegentliche Blastbeats während der Strophen und der Einsatz vieler Breakdowns – machen Motionless In White zu einem viel gebuchten Act auf weltweiten Rock- und Metal-Festivals. Durch den Gebrauch des Keyboards erhält ihr Sound eine zusätzliche tiefe und dunkle Atmosphäre. Dank ihrer vielen Tourneen ist der endgültige Durchbruch zum Greifen nah – und tritt sodann auch mit dem dritten Album „Reincarnate“ (2014) endlich ein: das Werk schafft den Einstieg in die Top 10 der US-Billboard-Charts.

Mittlerweile zählen Motionless In White zu den absoluten Größen des Metalcore, was auch ihr viertes Album „Graveyard Shift“ eindrucksvoll mit internationalen Charts-Platzierungen belegt. Von der Urbesetzung ist nur noch Frontmann Chris Motionless übrig, der aktuell von den Gitarristen Ricky „Horror“ Olson und Ryan Sitkowski sowie von Bassist Devin Sola und Schlagzeuger Vinny Mauro begleitet wird. Auf ihrer Deutschlandtour werden sie zudem zwei hervorragende Nachwuchskräfte des harten Sounds dabei haben: Zum einen die Nu-Metal-Band Cane Hill aus New Orleans, die ihr Debütalbum „Smile“ 2016 veröffentlichte und in der Szene sofort auf viel Begeisterung stieß. Zum anderen das Metalcore-Quartett Ice Nine Kills aus Boston, das nach einer mehrjährigen Anlaufphase seit 2010 drei Alben veröffentlicht hat und mit dem bislang letzten, „Every Trick Is In The Book“, einmal mehr seine große Klasse und Dringlichkeit bewiesen hat.

Bild: © Live Nation