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Wednesday
11
APR

Das NSU-Verfahren und seine gesellschaftspolitische Dimension

18:00
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In Zwickau lebten Uwe Mundlos, Beate Zschäpe und Uwe Böhnhardt fast zehn Jahre in einer WG zusammen. Die Stadt Zwickau wert sich seit Bekanntwerden gegen das damit einhergehende Imageproblem.

Die ersten Plädoyers sind gehalten und in den nächsten Wochen soll das Urteil im NSU-Prozess gesprochen werden. Unabhängig von den rein juristischen Fragen hat das Verfahren eine politische Ebene. Was diese angeht, wird auch vor dem Richterspruch schon deutlich: Eine echte Aufklärung der in Deutschland beispiellosen rassistisch motivierten Mordserie ist nicht gelungen – möglicherweise von einigen auch nicht gewollt? Die Gründe dafür sind ebenso zahlreich wie die Verantwortlichen.

Mehmet Daimagüler, der als Nebenklageanwalt zwei der Opferfamilien vertritt, skizziert in seinem Buch „Empörung reicht nicht – Unser Staat hat versagt, jetzt sind wir dran.“ Versäumnisse von Politik und Strafverfolgungsbehörden im NSU-Skandal. Nach einem kurzen Impuls sprechen Mehmet Daimagüler und Christoph Giesa über den Verlauf des Prozesses, über Recht und Demokratie.

Wir laden Sie herzlich ein, mit den Referenten ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe NSU-Spurensuche – Menschen im Mittelpunkt, Institutionen im Brennglas statt.

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Wilhelm-Külz-Stiftung.

Die Veranstaltung findet außerdem in Eisenach und Jena statt.

Venue

Ubineum