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Gemeindeverwaltung Maria Lanzendorf

Gemeindeverwaltung Maria Lanzendorf

Hauptstraße 14, Maria Lanzendorf, 2326, Austria

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About Geschichte und Tradition - Heute
Gemeindeverwaltung Maria Lanzendorf cover
Description Geschichte und Tradition

Die Gnadenkapelle inmitten der barocken Wallfahrtskirche weist eine jahrhundertelange Geschichte auf. Die schriftlich und mündlich überlieferte Legende berichtet von einer Predigt des Hl. Lukas auf dieser Heide. Karl der Große soll 791 auf der Heide im Gebiet von Maria Lanzendorf die Hunnen geschlagen und den Wiederaufbau des von ihnen verwüsteten Kirchleins veranlasst haben. 1145 wird urkundlich erwähnt, dass eine ältere, von den Feinden zerstörte Kirche wieder aufgebaut wurde. Leopold der Tugendhafte opferte 1191 nach seiner Rückkehr von einer Kreuzfahrt der „schmerzhaften Mutter Gottes auf der Heid“ sein blutiges Kleid, Schwert und – namensgebend – seine „Lantzen“. 1418 wird Maria Lanzendorf erstmals als Wallfahrtsort bezeugt. 1529 und 1683 wüteten die Türken auch hierzulande und die Kirche wurde zerstört. 1696 übernehmen die Franziskaner das Kloster und 1699 lässt Kaiser Leopold der I., wohl aus Dank über den gewonnenen Türkenkrieg, das zerstörte Kirchlein als prächtige Barockkirche neu erbauen. In diesem Jahr beginnt Franziskanerbruder Felix Niering auch mit dem Bau des beeindruckenden Kalvarienberges, den sich Fürst Esterhazy von ihm in Eisenstadt nachbauen ließ. Als die barocke Kirche 1728 um den Hochaltar erweitert wurde und der berühmte Salzburger Barockmaler Johann Michael Rottmayr die Fresken und Bilder des Presbyteriums fertigte, kann von einer wahren Blütezeit der Wallfahrt gesprochen werden.
1803 wurde der Wiener Neustädter-Kanal, ein Jahrhundertbauwerk, schiffbar gemacht. 1809 fallen französische Soldaten auf ihrem Rückzug plündernd in Maria Lanzendorf und Umgebung ein. In die Jahre 1879-1881 fällt die Erbauung der Aspangbahn, die ursprünglich von Wien bis Saloniki geplant war. Durch diese Bahnverbindung wurde der Wallfahrtsbesuch neuerlich erheblich belebt. Nach der Zerstörung der Kirchentürme 1945 erfolgte eine Restaurierung, in deren Verlauf auch die jüngsten Fresken 1956 von W. Köberl entstanden.
Ihre beinahe 300-jährige

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