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Grube Grimberg

Grube Grimberg

Wilnsdorf, Germany

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Description Die Grube Grimberg in Niederdielfen war eine der bedeutendsten Erzgruben im Gebiet der Gemeinde Wilnsdorf in Nordrhein-Westfalen. Sie lag auf dem Grimberg zwischen Dielfen und Siegen.GangmittelDie Gangmittel der Grube gehörten zum Grimberger Gangzug. Die Gangausfüllung bestand größtenteils aus Eisenerzen. Das Mittel Kupferrose war 100 m lang und 0,5-3 m mächtig. Der Gang Goeben war bis zu 348 m lang, 2 m, teilweise bis zu 6 m mächtig und wie der Gang Werder mit derber Zinkblende durchsetzt. Das Mittel Einsiedel hatte eine Länge von 130 m, von denen 50 m abbauwürdig waren und eine Mächtigkeit von 0,3-1 m. Hier kam das Erz zusammen mit Blei und Zink vor. Hinzu kamen die weniger großen Gangmittel Junger Grimberg und Alter Grimberg. Abgebaut wurden im Grimberger Gangzug Eisen-, Blei-, Kupfer- und Zinkerze.GeschichteUm 1520 existierte in der Nähe eine Grube Rödgerwald. In den 1750er Jahren wurde der Junge Grimberg erstmals erwähnt.1794 wurde die Grube erstmals erwähnt. Neu verliehen wurde das Grubengebiet im Jahr 1860. 1865 wurde der Julianschacht angelegt. Dieser erreichte eine Teufe von 782 m, auf 14 Sohlen wurde das Erz abgebaut. 1866 war er bereits 63 m tief, ein Jahr später waren es 84 m und 1885 130 m. Sein Förderturm wurde 1911 abgerissen. 200 m vom Schacht entfernt wurde der Goebenschacht angelegt. 1891 wurde der Abbau mit Druckluft eingeführt. Die Jahresförderung betrug bis 1899 bis zu 32.450 t Eisenerz. Am 28. Mai 1902 konsolidierte die Grube mit den Gruben Eisenzeche, Tubalikain, Vollbracht und Marienborn. Am 9. Oktober gab es seitens der lokalen Regierung eine Bestätigung darüber.