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Grundschule an der Limesstraße

Grundschule an der Limesstraße

Munich, Germany

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Description Der Altbau der heutigen Grundschule an der Limesstraße im Münchner Stadtteil Aubing ist ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude aus dem Jahr 1906. Die ursprüngliche Dorfschule stand im Dorfkern, nördlich der Bahnlinie München–Buchloe. Der Bau einer zweiten Schule wurde erforderlich, weil durch den Zuzug der Arbeiter für die neu eröffnete Centralwerkstätte der Bahn im Süden der damals selbständigen Gemeinde die Bevölkerung stark anstieg. Die Bewohner der Eisenbahnerwohnungen in der Kolonie Neuaubing, südlich der Bahnstrecke München–Herrsching sowie die des Gut Freihams sollten durch die neue „Schule Aubing Freiham“ versorgt werden. Durch deren Lage genau zwischen dem alten Dorfkern und der Kolonie wurde das spätere Zusammenwachsen gefördert.Der Schulbau mit vier großen Klassenzimmern und Wohnungen für Lehrer und Hausmeister galt zeitgenössischen Beobachtern als mustergültig. Die Süddeutsche Bauzeitung schrieb anlässlich der Eröffnung: „So besitzt nun Aubing ein Schulhaus, dessen Anlage und innere Einrichtung allen den Ansprüchen genügt, die man heute an ein modernes Schulhaus auch auf dem Lande zu stellen berechtigt ist.“Vorgeschichte und Lagesiehe auch: Geschichte AubingsIm Zuge der Errichtung der Eisenbahn-Centralwerkstätte und des damit verbundenen Bevölkerungswachstums hatte das Bezirksamt München schon 1904 den Zuzug von 100 schulpflichtigen Kindern festgehalten. Eine Mitbetreuung an der Schule „Aubing-Dorf“ war nicht möglich, daher forderte das Bezirksamt die Gemeinde Aubing mehrfach zum Bau einer neuen Schule auf. Die Gemeindegremien wollten sich dem jedoch trotz eindeutiger Rechtspflicht nicht beugen: Sie vertraten den Standpunkt, dass die Verantwortlichen für die Ansiedlung der Centralwerkstätte auch die nötige Infrastruktur finanzieren müssten. Das Bezirksamt kam der Gemeinde finanziell entgegen, indem es Zuschüsse bereitstellte und eine für die Gemeinde kostenfreie Planung durch den Bezirksingenieur und Architekten Adolf Fraas erstellen ließ.

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