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Maria-Theresien-Straße

Maria-Theresien-Straße

Innsbruck, Austria

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Description Die Maria-Theresien-Straße, benannt nach Kaiserin Maria Theresia, ist eine breit angelegte, leicht gekrümmte Pracht- und Geschäftsstraße und ein zentraler Straßenzug Innsbrucks, der auf die erste Stadterweiterung im 13. Jahrhundert zurückgeht. Sie ist eine der am stärksten frequentierten Straßen der Stadt.VerlaufDie Straße verläuft mit einer Länge von rund 490 m leicht gekrümmt in Nord-Süd-Richtung. Das nördliche Ende bildet die Kreuzung mit Burggraben und Marktgraben, jenseits davon führt die Herzog-Friedrich-Straße in die Altstadt. Den südlichen Abschluss der Straße sowie die Grenze zu Wilten bildet die Triumphpforte an der Kreuzung mit Maximilianstraße und Salurner Straße. Die Fortsetzung nach Süden ist die Leopoldstraße. Als Querstraßen zweigen versetzt die Anichstraße nach Westen und die Meraner Straße nach Osten ab. Durchgänge bestehen im Osten zum Sparkassenplatz und zum Landhausplatz und im Westen durch die Rathausgalerien zum Adolf-Pichler-Platz.GeschichteDie ursprüngliche Stadt Innsbruck, 1180 gegründet, wuchs schon bald über ihre durch Stadtmauern und -graben gebildete Grenze hinaus. Entlang der Ausfallstraße Richtung Süden nach Wilten und weiter zum Brenner entwickelte sich eine Vorstadt. Diese Siedlung, als nova civitas bezeichnet, gehörte ursprünglich zum Hofmarkgericht des Stiftes Wilten. Am 5. Juni 1281 schloss Graf Meinhard II. mit dem Stift Wilten einen Vertrag, in dem gegen eine Befreiung vom Weinzoll die Gerichtsgewalt über die Neustadt vom Stift Wilten an die Stadt Innsbruck kam. Das Gebiet reichte damals aber noch nicht bis zur Triumphpforte, die später die Grenze zwischen Innsbruck und Wilten bildete, sondern etwa bis zur Höhe des heutigen Alten Landhauses. Dort, am Ende der „inneren Neustadt“, stand das Obere Tor oder Georgentor, das 1350 erstmals erwähnt und 1570 abgebrochen wurde. Der Teil südlich davon wird erst ab etwa 1440 der Stadt Innsbruck zugerechnet.